Liebe Treptow-Köpenicker:innen,
wir vom all eins e.V. (anerkannter Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe und Betreiber des Mellowpark) haben anlässlich der bevorstehenden Wahl am 20. September 2026 alle Parteien angesprochen, die derzeit in der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick vertreten sind. Bei der Wahl entscheidet ihr nicht nur über das Abgeordnetenhaus Berlin, sondern auch, wer hier bei uns im Bezirk in den nächsten fünf Jahren regiert.
Die Parteien konnten 14 Fragen von Jugendlichen aus unserem Bezirk beantworten. Die Fragen wurden von jungen Menschen aus verschiedenen Jugendinitiativen und Projekten rund um unseren Verein entwickelt. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen, die sie beschäftigen und ihren Alltag im Bezirk betreffen.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen, und hoffen, dass ihr eure Themen und Fragen wiederfindet!
Euer Team vom all eins e.V.
Unsere Fragen
ALL Wohnzimmer « Wie kann armen Menschen in Treptow-Köpenick besser geholfen werden und was machen Politiker:innen gegen das Ungleichverhältnis? »
Freie Demokraten - FDP
Um Armut nachhaltig zu überwinden, fordern wir den Abbau von Hürden am Arbeitsmarkt, damit Arbeitslose in Treptow-Köpenick schneller in Beschäftigung kommen. Die Förderung von sozialem Wohnungsbau soll auch Menschen mit geringerem Einkommen günstigen Wohntraum ermöglichen.
Um Chancenarmut im Kindesalter zu verhindern, setzten wir auf bessere Bildung und präventive Jugendhilfe. Obdachlose sollen ohne bürokratische Hürden dauerhaften Wohnraum erhalten (Housing First) um von dort aus stabilisiert zu werden und echte Perspektiven zu entwickeln.
Die Linke
Brecht: „Reicher Mann und armer Mann standen da und sah’n sich an. Und der Arme sagte bleich: Wär’ ich nicht arm, wärst du nicht reich.“ „Tax the rich“
Die Linke steht für Chancengleichheit aller Menschen, eine unserer Kernaufgaben ist der Kampf gegen Kinderarmut, dazu gehören u.a. der Einsatz für gute Löhne, bezahlbaren Wohnraum, gute, fördernde, kostenlose Bildung für Alle, freier ÖPNV für junge und alte Menschen, flächendeckend ärztliche Versorgung, kostenfreie Zugänge zu Kunst/Kultur-, Sport- und Freizeitangebote für junge Menschen, sowie Partizipation und bei Bedarf individuelle Förderung.
SPD
Armut darf nicht darüber entscheiden, ob man beim Sport mitmachen, Musik lernen oder mit Freund:innen etwas unternehmen kann.
Deshalb wollen wir Familien und junge Menschen gezielt unterstützen: mit bezahlbarem Wohnen, starken Familienzentren, günstigen oder kostenlosen Freizeitangeboten und Hilfe ohne Papierchaos. Wer weniger hat, braucht mehr Unterstützung.
Unser Ziel ist klar: gleiche Chancen auf Bildung, Kultur und Teilhabe – unabhängig davon, wie viel Geld die eigenen Eltern haben.
AfD
Aus AfD-Sicht hilft armen Menschen in Treptow- Köpenick am besten Arbeit, die sich lohnt. Daher wollen wir Steuern senken, eine aktivierende Grund- sicherung, eine leistungsgerechte Rente und keine Einwanderung in unser Sozialsystem.
Leistung muss sich wieder lohnen. Ungleichgewicht bekämpfen wir, indem erhebliche Ressourcen nicht durch ungesteuerte Zuwanderung gebunden werden, sondern stattdessen wieder für diejenigen da sind, die Berlin am Laufen halten oder unverschuldet in eine Notsituation geraten sind.
Partei Mensch Klima Tierschutz
Neben einer finanziellen Unterstützung ist es auch wichtig, dass allen Menschen eine gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe ermöglicht wird.
Denn Armut kann schnell zu einem Ausschlusskriterium werden. Daher müssen unbedingt alle Begegnungsstätten, wo man auch kostenlose Angebote nutzen kann, erhalten bleiben.
CDU
Armut muss vor allem frühzeitig verhindert werden. Deshalb wird die Berliner Strategie zur Armutsprävention konsequent in Treptow-Köpenick umgesetzt.
Entscheidend sind frühe Hilfen, gute Bildung, Sprachförderung, Zugang zu Beratung und eine starke soziale Infrastruktur direkt im Kiez.
Volt
Wenig Geld darf nicht bedeuten, weniger Chancen zu haben. In Treptow-Köpenick sind die sozialen Unterschiede groß, besonders deutlich zeigt sich das etwa im Kosmosviertel.
Deshalb wollen wir Unterstützung nicht einfach gleich verteilen, sondern dort mehr tun, wo sie besonders gebraucht wird: bei Jugend- und Familienangeboten, Beratung, Kultur und früher Hilfe.
Der Bezirk kann Armut nicht allein beseitigen, aber verhindern, dass wenig Geld auch weniger Möglichkeiten bedeutet.
Bündnis 90 - Die Grünen
Wir wollen bezahlbaren Wohnraum sichern, soziale Beratung stärken und Wohnungslosigkeit verhindern.
Auch kostenlose oder günstige Angebote bei Kultur, Sport und Bildung sind wichtig. Insbesondere unsere einzigartigen, niedrigschwelligen Kiezklubs wollen wir erhalten und ausbauen.
Gleichzeitig muss der Bezirk vom Land finanziell und personell so ausgestattet werden, dass soziale Infrastruktur nicht gegeneinander ausgespielt wird. Dafür macht sich auch die Bündnisgrüne Fraktion im Bezirk durch ihre kommunalpolitische Arbeit und diversen Anträge stark.
Mehr als Musik « Treptow-Köpenick verfügt über eine vielfältige Kultur- und Musikszene, gleichzeitig berichten viele junge Künstler:innen von fehlenden Auftrittsmöglichkeiten, Fördermitteln und Unterstützung. Welche Schritte wird Ihre Partei in der nächsten Wahlperiode gehen, um junge Kultur- und Musikprojekte im Bezirk zu fördern? »
CDU
Wir haben uns erfolgreich dafür eingesetzt, wichtige kulturelle Orte wie die Insel der Jugend zu sichern und die offene Jugendarbeit dort zu stärken. Ein weiteres zentrales Vorhaben ist die Weiterentwicklung der Regattastrecke Grünau zu einer modernen Wassersport-, Kultur- und Veranstaltungsstätte. Solche Orte bieten Raum für vielfältige Formate und können auch jungen Künstlerinnen und Künstlern zugutekommen.
Zudem haben wir auf Landesebene mit der zentralen Raumdatenbank die Weichen dafür gestellt, um die Raumnutzung zu optimieren und besser für alle zugänglich zu machen.
Bündnis 90 - Die Grünen
Junge Kultur braucht Räume, Geld sowie unkomplizierte Förderung und darf nicht weiter unter Kürzungsdruck geraten.
Wir wollen kreative Arbeits- und Veranstaltungsräume sichern, kulturelle Orte im Kiez erhalten und niedrigschwellige Fördermöglichkeiten ausbauen. Kultur darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Deshalb setzen wir uns auch für faire Bezahlung von Kunstschaffenden und bessere Zugänge zu kulturellen Angeboten ein. Gerade junge Kulturschaffende sollen im Bezirk mehr Möglichkeiten bekommen, ihre Ideen selbst umzusetzen.
Partei Mensch Klima Tierschutz
Wir wollen erreichen, dass der Bezirk bei Festen und Veranstaltungen noch stärker dafür sorgt, dass junge Künstler:innen hier Auftrittsmöglichkeiten bekommen.
Ein Fest im Bezirk Treptow - Köpenick sollte in erster Linie auch den musikalischen Nachwuchs einbinden. Außerdem werden wir uns in der BVV für einen durch den Bezirk geförderten Nachwuchs-Wettbewerb einsetzen, um schon früh Kulturschaffende zu unterstützen.
Des Weiteren wollen wir den Austausch und Förderangebote in Jugendzentren ausbauen, um auch die Weiterentwicklung junger Künstler:innen zu stärken.
SPD
Junge Kultur braucht Platz, Geld und Chancen, sichtbar zu werden. Wir wollen mehr Proberäume, Auftrittsmöglichkeiten und unkomplizierte Förderung für junge Künstler:innen schaffen.
Jugendclubs, Festivals, Graffiti, Theater und Musik gehören für uns zur Kultur des Bezirks. Bei bezirklichen Veranstaltungen sollen junge Acts stärker berücksichtigt werden.
Und Förderanträge müssen so einfach sein, dass auch kleine, neue Projekte und Gruppen ohne große Verwaltung im Hintergrund eine echte Chance haben.
Die Linke
Kultur braucht Räume für Musik-, Kunst- und Kultur- schaffende als auch für Begegnungsorte wie Clubs, Konzertstätten, Galerien, Theater uvm. Überall wo es im Bezirk Leerstand gibt und kein Wohnraum entstehen kann, muss eine kulturelle Nutzung geprüft werden. Und es gilt Bedingungen zu schaffen, um prekäre Lebensverhältnisse zu verhindern.
Die Linke setzt sich für eine bezirkliche Beratungsstelle für Kunst- und Kulturschaffende ein. Diese soll auch die Vernetzung von Künstlerinnen und Künst- lern, privaten Initiativen, Einrichtungen mit dem Bezirk fördern, sowie zu Fördermöglichkeiten beraten.
Freie Demokraten - FDP
Wir wollen die Kulturszene in Treptow-Köpenick stärken durch Bürokratieabbau, Digitalisierung von Genehmigungen und Erhalt von Kreativräumen statt durch starre staatliche Lenkung. Junge Künstler und Musikprojekte erhalten bei uns unkomplizierten Zugang zu Arealen wie dem Funkhaus Nalepastraße oder der Bärenquell-Brauerei.
In gemischten Gewerbegebieten sichern wir gezielt Ateliers und Proberäume. Zudem setzen wir uns für eine entbürokratisierte Vergabe von Fördermitteln für die Dezentrale Kulturarbeit ein, um Auftrittsmöglichkeiten und die lokale Clubkultur agil zu fördern.
Volt
Junge Kultur braucht Räume, Bühnen und Unterstüt- zung, mit der man planen kann. Einzelne Wettbewerbe und Projekte reichen dafür nicht.
Volt will Förderung längerfristiger machen, geeignete leere Räume für Proben, Auftritte und kreative Projekte öffnen und Jugendkulturorte besser verbinden.
Im Bezirk können wir Räume und Fördergeld besser nutzen. Bei manchen Regeln und größeren Förderprogrammen muss das Land Berlin handeln.
AfD
Junge Kultur- und Musikprojekte brauchen vor allem Räume. Diese wollen wir sichern und bedarfsorientiert ausbauen. Dabei stehen besonders Jugendfreizeiteinrichtungen, die Jugendkunstschule und die Musikschule im Fokus.
Gleichzeitig werden wir Förderungen für extremistische oder parteipolitisch nicht neutrale Projekte beenden und so freiwerdende Mittel in heimatbezogene Kulturförderung umleiten.
Gerade unser Ansatz für neutrale Jugendangebote ohne einseitige linke Dominanz schaffen echte Entfaltungsmöglichkeiten für alle jungen Künstler im Bezirk und werden die Kultur- und Musikszene beleben.
Kinder- und Jugendparlament « Kinder und Jugendliche werden zukünftig mit den Auswirkungen Ihrer politischen Entscheidungen leben. Wie werden Sie die Meinungen junger Menschen in der Bezirkspolitik berücksichtigen? Also, dass Kinder und Jugendliche wirksam in politische Planungs- und Entscheidungsprozesse einbezogen werden! »
Partei Mensch Klima Tierschutz
Der Bezirk Treptow - Köpenick verfügt über ein Kin- der- und Jugendparlament. Hier sollten die Bezirksver- ordneten regelmäßig vor Ort sein und über ihre Ideen und Tätigkeiten berichten.
Außerdem sollte über eine Ausweitung der Befugnis- se des Kinder- und Jugendparlaments nachgedacht werden, sodass sie auch, wie dann auch andere Interessenvertretungen, Anträge in allen Ausschüssen einbringen können Ebenfalls planen wir einen Aus- tausch mit den Jugendclubs.
Zudem wollen wir in die BVV Kinder und Jugendliche öfter einladen, um als Expert:innen die Arbeit der Bezirksverordneten zu begleiten.
AfD
Die Beteiligungsmöglichkeiten junger Menschen im Bezirk sind vielfältig. Neben den Beteiligungsformaten für alle Bürger gibt es speziell für Kinder und Jugendli- che die Jugendsprechstunde im Jugendhilfeausschuss der BVV und das Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro beim All Eins e.V.
Ein besonderes Kinder- und Jugendparlament lehnen wir als überflüssig und ungeeignet ab. Statt eines Mädchenpreises fordern wir einen Jugendpreis für Engagement, z.B. in Sport, Kultur, Technik oder Sozialem. Jugendliche sollen mitgestalten ohne ideologische Quoten oder Separation.
Die Linke
Unser Standpunkt: junge Menschen sind Expert:innen ihrer eigenen Lebenswelt, ihre Beteiligung an sie betreffenden Entscheidungen ist ein zentrales Element demokratischer Teilhabe.
Durch die Einrichtung des KJBB im Bezirk wurde die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen gestärkt. Nun folgt die konkrete Umsetzung ihre Anliegen verbindlich in Entscheidungsprozesse von Verwaltung und Bezirksverordnetenversammlung einzubeziehen.
Die Linke wird weiterhin Kinder- und Jugendbeteiligung verbindlich stärken und die Kinder- und Jugendbeteiligung in Treptow-Köpenick begleiten und unterstützen!
CDU
Die Einbindung junger Menschen ist uns wichtig.
Sie soll sich nicht nur in Beteiligungsformaten, sondern auch in den politischen Gremien widerspiegeln.
Wir unterstützen Instrumente wie den Jugend-Check, mit dem die Auswirkungen politischer Entscheidungen auf junge Menschen stärker berücksichtigt werden. Auch die Änderungen im AGKJHG führen dazu, dass junge Menschen mehr Mitspracherecht erhalten.
Darüber hinaus unterstützen wir den Aufbau des Kinder- und Jugendparlaments T-K und wünschen uns hierfür flächendeckende, durch das Bezirksamt unter- stützte Wahlen.
SPD
Wir trauen jungen Menschen etwas zu. Deshalb haben wir das Wahlalter auf 16 gesenkt, ein Kinder- und Jugendparlament eingerichtet und die Mittel für die Kinder- und Jugendbeteiligungsbüros verdoppelt.
Für uns heißt Beteiligung: nicht erst fragen, wenn alles entschieden ist. Jugendliche sollen bei Spielplät- zen, Jugendorten, Verkehr oder Stadtentwicklung von Anfang an mitreden.
Und danach muss Politik auch erklären, was aus euren Vorschlägen geworden ist – denn Beteiligung ohne Rückmeldung bringt wenig.
Bündnis 90 - Die Grünen
Jugendliche sollen nicht nur angehört werden, sondern mitentscheiden können.
Wir wollen das Kinder- und Jugendparlament stärker in die BVV einbinden und ihm mehr Möglichkeiten geben, seine Anliegen direkt einzubringen. Die Fraktion macht sich deshalb für Rede- und Antragsrechte in der BVV stark.
Außerdem wollen wir das Kinder- und Jugendbeteiligungs- büro personell stärken, damit Beteiligung konkret wird und sich Kinder- und Jugendliche endlich gehört werden.
Freie Demokraten - FDP
Wir wollen Kinder und Jugendliche aktiv in die Bezirkspolitik einbinden, indem wir echte Beteiligungs- möglichkeiten statt reiner Symbolpolitik schaffen.
Wir unterstützen die Einrichtung eines Kinder- und Jugendparlament in Treptow-Köpenick und sichern dessen direkte Anhörungsrechte in den Ausschüssen der BVV. Bei Bauprojekten, Spielplatzplanungen und der Schulgestaltung verankern wir verpflichtende, altersgerechte Beteiligungsverfahren.
Zudem digitalisieren wir die Kommunikation: Durch moderne Beteiligungs-Apps ermöglichen wir jungen Menschen eine unkomplizierte, direkte Mitbestimmung in ihrem Kiez.
Volt
Wenn ihr euch beteiligt, sollt ihr sehen können, was mit euren Ideen passiert. An bestehende Vorschläge und Diskussionen in der BVV wollen wir anknüpfen.
Volt will Jugendparlamente mit eigenem Budget und feste Antwortfristen auf Jugendvorschläge. Zusätzlich wollen wir öffentlich zeigen, was aus euren Vorschlägen und Jugendprojekten wird, zum Beispiel in einem Umsetzungsmonitor. So wird Beteiligung nachvollziehbar und überprüfbar.
Jugenddemokratiekonferenz « Wir wollen den öffentlichen Raum genauso nutzen, wie alle anderen auch.
Wie werden durch Ihre Politik Orte im öffentlichen Raum für Jugendliche geschaffen, so dass sie im Stadtbild akzeptiert werden? »
CDU
Öffentliche Räume müssen für Alle nutzbar sein. Durch die Sicherung und Ausbau von Jugendorten schaffen wir attraktive Aufenthaltsorte für junge Menschen, bspw. den Skater-Park unter der Minna-Todenhagen-Brücke.
Mitbestimmung durch die Jugendlichen ist uns wichtig. Es braucht Räume wo sich Jugendliche treffen und auch etwas lauter sein dürfen.
Rücksichtnahme und ein verantwortungsvoller Umgang mit dem gemeinsamen Umfeld gehören von allen Seiten auch dazu. Wir möchten ungenutzte Räume aufwerten, um diese für alle zugänglich zu machen, wie z.B. durch Calisthenicanlagen oder Streetball-Plätzen.
SPD
Jugendliche gehören in Parks, auf Plätze und ins Stadtbild – ohne ständig als Problem behandelt zu werden.
Deshalb wollen wir mehr Orte schaffen, an denen ihr euch treffen, Sport machen, Musik hören, sprayen oder einfach abhängen könnt. Wichtig ist: Solche Orte dürfen nicht am Schreibtisch geplant werden. Wir wollen sie gemeinsam mit Jugendlichen entwickeln.
Außerdem wollen wir mobile Jugendarbeit stärken und bei neuen Parks und Plätzen Jugendflächen von Anfang an mitplanen.
Freie Demokraten - FDP
Wir schaffen und sichern Freiräume für Jugendliche im öffentlichen Raum, indem wir Konflikte durch kluges Management lösen, statt durch Verbote.
Wir richten im Bezirk Treptow-Köpenick unbürokratisch legale Graffiti-Wände, Skateparks und überdachte Treffpunkte ein, die gezielt außerhalb direkter Wohnbebauung liegen.
Durch den Einsatz von professioneller Streetwork und Konfliktlotsen fördern wir die gegenseitige Akzeptanz im Kiez. Zudem stärken wir selbstverwaltete Jugendklubs, damit junge Menschen eigene, geschützte Räume erhalten und aktiv das Stadtbild mitgestalten können.
Volt
Jugendliche gehören selbstverständlich zum Stadtbild und sollen es aktiv mitgestalten können.
Ihr braucht Orte, an denen ihr euch treffen, Sport machen oder einfach Zeit verbringen könnt, ohne etwas kaufen zu müssen. Wir wollen solche Orte gemeinsam mit euch schaffen.
Außerdem will Volt Schulhöfe und Sporthallen nach Schulschluss, am Wochenende und in den Ferien öffnen. So nutzen wir vorhandene Flächen besser und schaffen mehr Raum für euch.
Die Linke
Unsere Haltung: junge Menschen benötigen auch selbstbestimmt nutzbare Räume außerhalb von pädagogischer Betreuung. Öffentlicher Raum muss für Sport, Spiel, Bewegung, Kreativität, Kultur und Begegnung junger Menschen zur Verfügung gestellt und nutzbar sein.
Die Linke setzt sich auch zukünftig gemeinsam mit den Jugendlichen für die Bereitstellung und Akzeptanz von Öffentlichem Raum für Kinder und Jugendliche in Treptow-Köpenick ein! Zudem fordern wir auch weiterhin die Öffnung von Schulhöfen und Sporteinrichtungen außerhalb von Schule und Sportvereinen für junge Menschen im Bezirk.
Bündnis 90 - Die Grünen
Jugendliche brauchen Freiräume, in denen sie sich treffen können, ohne ständig als störend wahrgenommen zu werden.
Bei der Planung von Plätzen, Grünflächen und Sportanlagen wollen wir Jugendliche verbindlich beteiligen. Mehrfachnutzungen, frei gestaltbare Flächen und Orte für Sport und Jugendkultur gehören dazu.
Öffentlicher Raum ist für alle da. Das muss sich auch in der Stadtplanung und im Alltag widerspiegeln.
AfD
Öffentliche Räume für Jugendliche schaffen wir durch Ausbau von Bolzplätzen, Basketball- und Skateanlagen, Spielplätzen und Trimm-dich-Pfaden. Voraussetzung für die Akzeptanz in der Nachbarschaft ist allerdings eine regelbasierte Nutzung ohne Lärm, Drogenkonsum und Vandalismus.
Vereinsunabhängige Freizeit- und Sportanlagen wollen wir pflegen und erweitern, damit Jugendliche auch wieder vermehrt offline aktiv sein können. Saubere, sichere und akzeptierte Orte ohne Verwahrlosung oder ideologische Besetzung müssen das Ziel in unserem Bezirk sein.
Partei Mensch Klima Tierschutz
Zusammen mit dem Senat muss der Bezirk in Parks und auf Freiflächen viel mehr Möglichkeiten schaffen, wo junge Menschen Zeit verbringen können. Dabei denken wir an Freizeitsportanlagen wie Bolzplätze, aber auch überdachte Sitzgelegenheiten.
Wenn öffentliche Parks in Berlin grundsätzlich so gestaltet werden, dass alle Bevölkerungsgruppen dort Angebote finden, dann werden auch Möglichkeiten für Jugendliche besser akzeptiert in der Öffentlichkeit.
Dazu gehören auch in öffentlichen Räumen kostenloses WLAN, Lademöglichkeiten und Sitzgelegenheiten im Warmen.
Konzi gegen Rechts « Wir sehen, dass rechte Parolen oder Einstellungen unter Jugendlichen immer normaler werden. Und uns fehlt mehr Haltung von Politik und Schule gegen Rechts. Was macht ihr dagegen? »
Bündnis 90 - Die Grünen
Wir benennen und bekämpfen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Gleichzeitig brauchen Jugendliche Räume für politische Bildung, Austausch und demokratische Erfahrungen. Dazu gehören Jugendfreizeiteinrichtungen genauso wie das Zentrum für Demokratie und das Register Treptow-Köpenick, die hier wichtige Arbeit leisten und verlässliche Finanzierung brauchen.
Auch Schulen müssen besser unterstützt werden. Wir wollen eine klare Kante gegen Rechts und gleichzeitig Angebote, die Jugendliche in ihrer eigenen demokratischen Haltung stärken.
SPD
Politik kann viel beschließen – aber rechte Sprüche werden vor allem dann nicht normal, wenn Menschen widersprechen. Deshalb wollen wir Jugendliche darin stärken, klare Stoppschilder gegen Rassismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit zu setzen.
Projekte wie „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, politische Bildung und starke Jugendverbände helfen dabei. Schulen und Jugendorte brauchen dafür Unterstützung. Und auch wir als Politik müssen klar bleiben: Menschenwürde und Demokratie sind nicht verhandelbar.
Partei Mensch Klima Tierschutz
Als Mitglied im Bündnis für Toleranz und Demokratie in Treptow - Köpenick unterstützen wir jede Aktivität des Bündnisses. Da auch Jugendclubs und Vereine elementar für eine demokratische Gesellschaft und Diskussionskultur sind, wollen wir Aktionen gegen Rechts gezielt aus dem Bezirksparlament heraus unterstützen.
Es muss ganz klar gegen rechte Verteilaktionen und Provokationen vor und in Schulen vorgegangen werden. Außerdem sehen wir vor, in sämtlichen Schulen die Lehrkräfte für den Beutelsbacher Konsens zu sensibilisieren, um klar zu machen, dass extrem rechte und menschenfeindliche Auffassungen nichts mit Meinungsfreiheit zu tun haben.
Volt
Rechte Parolen, Rassismus und Hass dürfen im Schul- und Jugendalltag nicht normal werden. In Treptow-Köpenick haben extrem rechte und diskriminierende Vorfälle stark zugenommen.
Wir wollen vor Ort politische Bildung, Jugendsozialarbeit und Beratung stärken und Schutz vor Radikalisierung im Netz mitdenken.
Auf Landesebene setzen wir uns für Schulungen und klare rechtliche Orientierung für Lehrkräfte ein, damit Einschüchterungsversuche demokratische Aufklärung nicht ausbremsen.
AfD
Als AfD in Treptow-Köpenick begrüßen wir es ausdrücklich, dass rechte Einstellungen unter Jugendlichen in der Zwischenzeit ganz normaler Teil der politischen Gedankenwelt sind.
Rechte Einstellungen haben genauso ihren Platz, wie andere politische Einstellungen auch, sofern sie nicht in eine extremistische Haltung abgleiten.
Als AfD stehen wir klar gegen jede Form politisch motivierter Gewalt und Extremismus jedweder Couleur. Besondere Sorge bereitet uns die Verharmlosung von Linksextremismus, Islamismus und Antisemitismus in Teilen der freien Trägerlandschaft.
Die Linke
Die Linke ist konsequent antifaschistisch und gegen jede Art von Diskriminierung! Wir stehen fest an der Seite von und sind aktiv in demokratischen und zivilgesellschaftlichen Initiativen, Vereinen, Projekten und Bündnissen, so auch dem Jugendbündnis Bunt statt Braun.
Gegenüber jungen Menschen ist eine klare antifaschistische Haltung wichtig, das fordern wir auf allen Ebenen. Wir unterstützen breite zivilgesellschaftliche Bündnisse, die sich rassistischen und nationalistischen Veranstaltungen entgegenstellen und Betroffene schützen. Unser Ziel: ein vielfältiger bunter und solidarischer Bezirk.
CDU
Wir setzen uns aktiv dafür ein, das Demokratieverständnis Jugendlichen zu stärken. Politische Bildung, Demokratie- projekte und starke Beteiligungsstrukturen sind für uns wichtige Mittel, um Extremismus entgegenzutreten.
Dabei ist für uns klar: Die Freiheit und Offenheit, für die so viele Menschen Berlin lieben, geraten von unterschiedlichen Seiten unter Druck. Gerade die Ereignisse rund um den CSD zeigen, wie wichtig es ist, dass Menschen frei und ohne Angst verschieden sein, leben und ihre Meinung äußern können. Diese Freiheit muss Politik, Schule und Gesellschaft gemeinsam verteidigen.
Freie Demokraten - FDP
Wir setzen auf konsequente politische Bildung und wehrhafte Demokratie statt auf reines Wegsehen. An den Schulen stärken wir die Demokratiemessung und fördern Projekte, die Schülern Medienkompetenz im Umgang mit extremistischer Propaganda auf Social Media vermitteln.
Wir unterstützen Lehrer durch klare Handlungsleitfäden, damit extremistische Vorfälle nicht verschwiegen, sondern transparent aufgearbeitet werden. Zudem stärken wir die präventive Jugendsozialarbeit im Bezirk, um Jugendliche vor Radikalisierung zu schützen und demokratische Werte im Alltag erlebbar zu machen.
Poorbird Skate e.V. « Haben Sie sich bereits selbst ein Bild von den Freizeitangeboten für Jugendliche in unserem Bezirk gemacht? Viele junge Menschen wünschen sich modernere und besser ausgestattete Angebote. Was tun sie, um die Situation der Jugendclubs zu verbessern? »
Partei Mensch Klima Tierschutz
Wir haben vor, selbst in die Jugendclubs zu gehen und Gespräche mit Mitarbeiter:innen und Jugendlichen zu führen, um zu erfahren, was besonders gebraucht wird.
Leider wird sehr schnell bei sozialen Projekten gekürzt, auch wenn wir wissen, dass dem Bezirk hier oft aufgrund der begrenzten Gelder, die er vom Land Berlin bekommt, die Hände gebunden sind. Aber gegenüber der Landespolitik werden wir uns entschieden dafür einsetzen, den Bezirken genau für solche Aufgaben mehr Mittel bereit zu stellen.
SPD
Ja – und wir wissen auch, dass ein guter Jugendclub mehr braucht als vier Wände. Es braucht gute Mitarbeiter:innen, die vernünftig bezahlt werden, genug Geld für Angebote und moderne Räume, die Jugendliche wirklich nutzen wollen.
Deshalb wollen wir Tarifsteigerungen bei freien Trägern mitfinanzieren, Sachmittel sichern und Kürzungen verhindern. Die Mittel für Jugendbildungsstätten haben wir in dieser Wahlperiode bereits verdoppelt. Und bei Umbauten und Ausstattung sollen Jugendliche selbst mitentscheiden.
AfD
Ja, wir kennen die Situation: Viele Angebote sind veraltet oder ideologisch geprägt. Wir fordern insbesondere die Stärkung der Kinder- und Jugendarbeit in Sportvereinen, den Ausbau vereinsunabhängiger Anlagen (Bolz-, Skateplätze) und Offline-Freizeit.
Jugendclubs müssen allen offenstehen, sauber, sicher und neutral sein, keine Oasen für Queer-Separatisten, Cliquen oder Extremisten.
Freie Demokraten - FDP
Wir kennen durch Besuche gut die Situation vor Ort und setzen uns für modernere Jugendclubs in Treptow-Köpenick ein.
Um Sanierungen und moderne Technik zu finanzieren, fordern wir eine Entlastung der Träger durch einen radikalen Bürokratieabbau sowie die Aktivierung privater Spenden und Sponsorengelder.
Wir wollen Clubs mit zeitgemäßer digitaler Infrastruktur ausstatten und eine verlässliche Finanzierung sichern.
CDU
Unsere Mandatsträger sind ständig in Einrichtungen im Bezirk vor Ort. Wir wissen, dass viele Einrichtungen teils dringenden Modernisierungsbedarf haben.
Trotz der aktuellen Haushaltslage haben wir uns in der BVV und im Bezirksamt erfolgreich dafür eingesetzt, wichtige Jugendhilfeangebote und die offene Jugendarbeit zu erhalten und zu stärken, bspw. durch das neue Gebäude für den Grimau-Club, der Wiedereröffnung des WK14 oder der kommenden Jugendfreizeiteinrichtung am Mellowpark.
Unser Ziel bleibt es, Jugendclubs und andere wichtige Orte für junge Menschen schrittweise zukunftsfest auszustatten.
Die Linke
Als jugendpolitische Sprecherin kenne ich die Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in Treptow-Köpenick.
Kinder- und Jugendarbeit ist mehr als Sport, Spiel und Party, ABER AUCH DAS! Sie ist Beteiligung, politische Bildung, Demokratievermittlung und vor allem Begegnung und Austausch, bis hin zu niederschwelligen Hilfs- und Beratungsangeboten.
Die Linke setzt sich weiterhin für den Erhalt und den qualitativen und quantitativen Ausbau der Angebote im Bezirk ein. Ein Schwerpunkt unserer jugendpolitischen Arbeit ist es, das Berliner Jugendförder- und Beteiligungsgesetzes konsequent umzusetzen!
Bündnis 90 - Die Grünen
Jugendclubs sind wichtige Orte für Freizeit, Bildung, Beratung und Zusammenhalt. Dazu gehört auch das die offene Jugendarbeit verlässlich finanziert und dauerhaft gesichert wird, damit Personal und Angebote nicht jedes Jahr aufs Neue um ihre Existenz bangen müssen.
Dabei müssen Jugendliche selbst mitbestimmen, was ihre Einrichtungen brauchen. Moderne Ausstattung, inklusive Angebote und ausreichend Personal gehören für uns zu einer guten Jugendarbeit dazu.
Volt
Einige von uns kennen Freizeitangebote im Bezirk auch aus dem eigenen Familienalltag, darunter den Mellowpark. Für uns zählt vor allem, was ihr als junge Menschen wollt: passende Öffnungszeiten, gute Ausstattung, WLAN, Sport- und Kreativangebote und gute Erreichbarkeit. Das zeigt auch die bezirkliche Jugendbefragung.
Volt will Jugendclubs langfristig und verlässlich finanzieren, ihre Ausstattung modernisieren und euch bei der Gestaltung von Sport- und Kreativangeboten einbeziehen.
Jugendaktionsfonds « Warum machen Sie überhaupt Politik? »
Volt
Wir machen Politik, weil wir nicht nur kritisieren, sondern selbst mit anpacken und gestalten wollen.
Familien- und Jugendpolitik ist für uns auch persönlich wichtig, weil wir sie zum Teil als Eltern im eigenen Alltag erleben. Wir wollen, dass junge Menschen mehr Möglichkeiten bekommen, mitzureden und mitzugestalten. Dazu gehört, zuzuhören, Entscheidungen verständlich zu machen und um Mehrheiten zu werben.
Gute Ideen verändern erst dann etwas, wenn sie auch umgesetzt werden.
SPD
Weil Politik ganz konkret darüber entscheidet, wie wir zusammenleben. Ob ein Jugendclub offen bleibt, eine Familie Hilfe bekommt, ein Bus fährt oder Jugendliche mitreden können: Das sind politische Entscheidungen.
Wir machen Politik, weil wir nicht nur meckern, sondern Dinge verändern wollen. Und weil Menschen eine Stimme brauchen, die sonst oft zu wenig gehört werden.
Politik lohnt sich für uns dann, wenn sie das Leben im Alltag wirklich besser macht – gerade auch für diejenigen, die keine starke Lobby haben.
Freie Demokraten - FDP
Wir machen Politik, weil wir fest an die Freiheit und das Potenzial jedes einzelnen Menschen glauben.
Unser Ziel ist ein moderner Staat, der Leistung belohnt, Aufstiegschancen für alle schafft und Bürgern den Raum gibt, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten.
Wir wollen Berlin durch Digitalisierung, Bürokratieabbau und exzellente Bildung voranbringen. Statt staatlicher Bevormundung setzen wir auf kreative Eigenverantwortung und eine starke Wirtschaft, die Wohlstand für die gesamte Gesellschaft sichert.
CDU
Jedes Mitglied der CDU hatte eigene Gründe bei uns einzutreten. Was uns alle vereint, ist der Wunsch Politik und unseren Bezirk aktiv mitzugestalten.
Jedes Mitglied hat eigene Schwerpunkte, wie beispielsweise Infrastruktur oder Jugend und probiert durch ehrenamtliches Engagement, Beteiligung in der BVV oder auf Landesebene den Bezirk noch lebenswerter zu machen und die Interessen vor Ort zu vertreten.
Politik zu betreiben ist manchmal anstrengend, aber zeigt auch oft, dass man selbst auch kleine Dinge zum positiven verändern kann.
Bündnis 90 - Die Grünen
Weil Politik unseren Alltag unmittelbar verändert – gerade auf Bezirksebene.
Ob es einen Jugendclub gibt, ob ein Platz sicher und nutzbar ist oder ob junge Menschen bei Entscheidungen mitreden können, wird nicht irgendwo abstrakt entschieden, sondern hier vor Ort.
Wir machen Politik, weil wir unser Umfeld selbst mitgestalten wollen und weil wir überzeugt sind, dass alle Menschen die Möglichkeit dazu haben sollen. Und weil wir wollen, dass dabei nicht nur diejenigen gehört werden, die ohnehin schon viel Einfluss haben.
AfD
Ich mache Politik aus Liebe zur Heimat und Sorge um die Zukunft Treptow-Köpenicks und Berlins.
Daher wollen wir wieder Stabilität, Ordnung, Sicherheit und echte Sachpolitik für die Bürger, damit unser Bezirk lebenswert bleibt und Familien sowie junge Menschen hier eine Zukunft haben.
Die Linke
Die Linke will verändern!
Ich bin politisch aktiv geworden, weil ich mit vielen Entwicklungen unzufrieden war. Mir war klar, darüber nur zu meckern ändert nichts, also wollte und will ich gemeinsam mit anderen etwas verändern.
Durch meine Arbeit in einem Jugendclub habe ich mich mit Bezirkspolitik auseinandergesetzt. In der BVV setze ich mich seit Jahren für eine bedarfsgerechte Ausstattung der Jugendhilfe, besonders der Kinder- und Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit, sowie für Schulen und antifaschistische Gedenkstätten ein. Die Linke steht für soziale Chancengerechtigkeit für Alle.
Partei Mensch Klima Tierschutz
Uns stört, dass es aus unserer Sicht bisher keine Partei gab, die sich für eine nachhaltige Politik, sowohl für MENSCH, KLIMA als auch TIERE einsetzt.
Oftmals wird zu kurzfristig Politik gemacht mit Blick auf den nächsten Wahltermin und auch ohne die Auswirkungen auf andere Bereiche, wie Umwelt, Klima und Tierwelt zu bedenken. Gleichzeitig kann man in der Politik viele Kontakte knüpfen, die hilfreich sind, um etwas bewegen zu können.
Unkürzbar « Wie wollen Sie das Vertrauen junger Menschen aus Treptow-Köpenick in die Politik stärken, wenn ausgerechnet bei Angeboten für sie gekürzt wurde? »
Die Linke
Vertrauen in die Politik allein bringt nichts. In diesem Jahr sind wir gemeinsam mit Euch jungen Menschen zu Protesten „Unkürzbar“ gefahren, haben zusammen Kundgebungen vor dem Rathaus Treptow abgehalten, das ganze wurde durch unsere Anträge im Jugendhilfeausschuss und BVV begleitet.
Nur dadurch konnten die Kürzungsvorschläge in der Jugendsozialarbeit verhindert und in der Familienförderung eingeschränkt werden. Die Kürzung in der Kinder- und Jugendarbeit konnten wir nicht verhindern, da haben wir verloren.
Gemeinsam müssen wir weiterhin für den Erhalt und Ausbau aller Angebote kämpfen!
CDU
Wir verstehen die Enttäuschung, wenn finanzielle Spielräume enger werden. Uns ist es wichtig, transparent zu kommunizieren und Prioritäten zu setzen. Das Angebot für Jugendliche wollen wir nach Menge und Qualität überprüfen und so das Geld dort einsetzen wo es am ehesten gebraucht wird.
Dass wir wichtige Angebote trotz der Haushaltskrise sichern konnten, zeigt, dass die junge Generation für uns einen hohen Stellenwert hat. Vertrauen wollen wir durch Verlässlichkeit und ehrlichen Dialog aufbauen, nicht durch falsche Versprechen, die wir aufgrund der Haushaltslage nicht einhalten können.
Freie Demokraten - FDP
Beim Bezirkshaushaltsplan 2026/2027 haben wir Kürzungen im Jugend- und Jugendsozialbereich strikt abgelehnt.
Für uns ist klar, dass an der Zukunft junger Menschen in Treptow-Köpenick nicht gespart werden darf. Stattdessen fordern wir einen radikalen Bürokratieabbau in der Verwaltung, um blockierte Gelder direkt für modernere Clubs und verlässliche Angebote freizumachen.
Vertrauen entsteht durch Taten, solide Haushalte ohne Substanzverlust und echte, digitale Beteiligung an politischen Entscheidungen vor Ort.
Bündnis 90 - Die Grünen
Die Kritik nehmen wir ernst. Vertrauen entsteht nicht durch schöne Worte, sondern durch nachvollziehbare Entscheidungen und konkrete Verbesserungen, z.B. arbeitet die Fraktion im Jugendhilfeausschuss stetig daran, mehr Fördermittel, eine sichere Finanzierung sowie eine transparente Darstellung der Förderung durchzusetzen.
Nur wenn sichtbar ist, wohin Geld fließt und wo gekürzt werden soll, können wir Kürzungen im Jugendbereich frühzeitig verhindern. Unser Ziel ist Planungssicherheit für Jugendclubs und freie Träger.
AfD
Vertrauen entsteht durch Klarheit, Transparenz und Prioritäten. Ideologische und extremistische Förderungen streichen wir und investieren in neutrale, qualitativ hochwertige Angebote für alle Jugendlichen.
Die meisten Angebote sind nicht bekannt oder werden nicht genutzt, weil sie sich auf Problemgruppen fokussieren oder überhaupt kein Bedarf besteht. Deshalb gehört eine ehrliche Bedarfsanalyse und eine Evaluation bestehender Angebote zur Grundlage unserer Arbeit.
Kürzungen bei sinnvollen Leistungen beenden wir, indem wir Verschwendung für sinn- und wirkungslose Projekte beenden.
SPD
Vertrauen entsteht nicht durch Wahlplakate, sondern dadurch, dass Politik zuhört, ehrlich ist und hält, was sie verspricht. Gerade deshalb ärgern uns Kürzungen bei Jugendangeboten besonders.
Wir wollen Jugendclubs verlässlich finanzieren, Tarifsteigerungen für die Beschäftigten absichern und genug Geld für Angebote und Ausstattung bereitstellen. Und wir wollen euch auch dann beteiligen, wenn schwierige Haushaltsentscheidungen anstehen – nicht erst, wenn alles beschlossen ist.
Dazu gehört auch, Fehler offen zu benennen.
Partei Mensch Klima Tierschutz
Oftmals werden solche Entscheidungen ja von Menschen getroffen, die selbst nicht davon betroffen sind. Wir unterstützen ein Engagement von mehr jungen Menschen in der Politik, dann würde das Ergebnis hier sicherlich anders aussehen.
Junge Menschen müssen spüren, dass es einen Unterschied macht, ob man sich engagiert, egal, ob in einem Verein, einer Interessenvertretung oder in einer Partei. Und natürlich muss der Austausch gerade mit jungen Menschen intensiviert werden, so dass diese auch das Gefühl bekommen, gehört zu werden.
Volt
Euer Misstrauen ist verständlich, wenn Jugendprojekte jedes Jahr um Geld und ihre Zukunft bangen müssen.
In Treptow-Köpenick gab es 2025 Streit über geplante Kürzungen. Volt will Jugendclubs und Projekte langfristig und verlässlich finanzieren und sich auf Landesebene für mehr Mittel für Jugendarbeit einsetzen.
Vertrauen entsteht für uns auch durch Ehrlichkeit: Wir sagen offen, was wir selbst durchsetzen können, wie wir abstimmen und wenn etwas nicht klappt.
PoliTisch « Mit 14 Jahren erreicht man die sogenannte Jugendmündigkeit, wählen darf man jedoch erst ab 16 Jahren. Soll Ihrer Ansicht nach dieser Widerspruch durch eine Senkung des Wahlalters auf 14 Jahre aufgehoben werden? »
Bündnis 90 - Die Grünen
Ja, das ist unser Ziel, denn mehr politische Beteiligung stärkt Demokratie und Selbstwirksamkeit.
Gleichzeitig wollen wir Beteiligung über Wahlen hinaus ausbauen: Jugendliche sollen schon heute in ihrem Bezirk mitreden und mitentscheiden können. Deshalb setzen wir uns für eine wirksame Jugendbeteiligung in der BVV, im Kinder- und Jugendparlament, den Jugenddemokratiekonferenzen und für weitere Formate ein.
Partei Mensch Klima Tierschutz
Junge Menschen zeigen täglich, dass sie über das not- wendige politische Urteilsvermögen verfügen, um an demokratischen Entscheidungen teilzuhaben. Angesichts der großen Herausforderungen, wie der Klimakrise, sozialer Ungerechtigkeit und der digitalen Transformation, die sie am längsten tragen werden, ist es nur fair, dass sie auch mitentscheiden dürfen.
Wir werden prüfen, inwieweit das Mindestwahlalter für die Wahlen zu den Berliner Bezirksverordnetenversammlungen auf 14 Jahre gesenkt werden kann – ein Alter, in dem Jugendliche für ihr Handeln bereits strafrechtlich verantwortlich sind.
CDU
Wir haben auf Landesebene die Absenkung des Wahlalters unter die Volljährigkeit mitgetragen, weil uns die Mitbestimmung der Jugend wichtig ist.
Eine noch weitreichendere Absenkung planen wir derzeit jedoch nicht, da wir die aktuelle Regelung als guten Kompromiss zwischen politischer Teilhabe und der notwendigen Reife für weitreichende politische Entscheidungen ansehen.
Freie Demokraten - FDP
Wir lehnen eine Absenkung des Wahlalters auf 14 Jahre ab und halten an der Grenze von 16 Jahren fest.
Zwar handelt es sich bei der Jugendmündigkeit und dem Wahlrecht rechtlich um zwei völlig unterschied- liche Dinge, dennoch muss politische Partizipation für uns an die fortschreitende rechtliche Reife gekoppelt bleiben. Das Wahlalter 16 ist bereits ein großer, ausgewogener Kompromiss. Eine weitere Senkung würde im Gefüge zur vollen zivilrechtlichen Haftung zu Widersprüchen führen.
Stattdessen wollen wir das Jugendparlament stärken und digitale Apps für direkte Kiez-Mitbestimmung nutzen.
Die Linke
Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an sie betreffenden Entscheidungen ist ein zentrales Element demokratischer Teilhabe.
Mit 16 müssen junge Menschen wichtige Entscheidungen für sich treffen, u.a. zu Schulabschluss und Berufswahl. Daher fordert die Linke seit Langem die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre bei allen Wahlen.
Menschen lernen stetig hinzu. Ob sie mit 14 Jahren schon politische Zusammenhänge soweit einschätzen können, auch welche politischen Auswirkungen eine Stimmabgabe für diese oder jene Partei haben kann? Aber ja, auch nicht jede:r Erwachsene kann das.
AfD
Nein. Das Wahlalter gehört grundsätzlich an die Volljährigkeit gekoppelt.
Wir senken die Strafmündigkeit auf 12 Jahre und wenden Erwachsenenstrafrecht ab 18 an, weil Verantwortung und Rechte zusammengehören. Eine Senkung auf 14 Jahre lehnen wir ab. Junge Menschen sollen erst mit ausreichender Reife und Lebenserfahrung wählen.
Volt
Volt setzt sich schon länger für das Wahlrecht ab 16 ein; eine Senkung auf 14 ist derzeit nicht unsere Position.
Bei der Berliner Wahl 2026 können 16- und 17-Jährige das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung mitwählen. Wer jünger ist, soll trotzdem verbindlich mitreden können.
Deshalb wollen wir Jugendparlamente stärken und regelmäßig mit Schülerräten sprechen: mehr mit euch statt nur über euch.
SPD
Wir haben das Wahlalter auf 16 Jahre gesenkt, weil wir jungen Menschen politische Entscheidungen zutrauen.
Eine weitere Absenkung auf 14 Jahre sehen wir derzeit nicht als nächsten Schritt. Aber Mitbestimmung beginnt für uns viel früher als mit dem Wahlzettel. Deshalb haben wir ein Kinder- und Jugendparlament eingerichtet und die Mittel für Beteiligung verdoppelt.
Wer von Entscheidungen betroffen ist, soll gehört werden und echte Möglichkeiten bekommen, etwas zu verändern – auch schon vor dem 16. Geburtstag.
Graffitispot Erhebung « Wann schafft ihr mehr legale Graffiti-Spots in Treptow-Köpenick und was tut ihr dafür, damit Graffiti in Treptow-Köpenick als Jugendkultur stärker anerkannt wird? »
AfD
Graffiti sind viel zu oft illegaler Vandalismus und tragen so zur Verwahrlosung des öffentlichen Raums bei.
Wir bekämpfen illegales Sprayen konsequent, stärken Ordnungsämter und sorgen für saubere Parks und Plätze. Grundlage für die Akzeptanz von Graffiti als Kunstform ist der Respekt vor fremdem Eigentum und die Zustimmung des Eigentümers. Deshalb begrüßen wir legale Graffitiprojekte, z.B. die Gestaltung von Stromkästen durch Schüler.
Wenn ein legaler Graffitispot dazu beitragen kann, Vandalismus einzudämmen, dann begrüßen wir dies ausdrücklich und werden uns konkret für entsprechende Plätze einsetzen, z.B. im Mellowpark.
Freie Demokraten - FDP
Wir schaffen legale Graffiti-Spots in Treptow- Köpenick unbürokratisch durch die gezielte Freigabe und Vermittlung von Freiflächen an geeigneten bezirklichen Standorten außerhalb direkter Wohnbebauung. Um Graffiti als lebendigen Teil der Jugendkultur zu stärken, setzen wir auf Kooperationen mit lokalen Vereinen und Jugendclubs, die angeleitete Kunstprojekte und Workshops organisieren.
Wir entlasten die Träger von bürokratischen Auflagen und digitalisieren die Genehmigungsverfahren für Freiluft-Events, damit junge Sprayer ihre Kreativität legal entfalten können und im Stadtbild akzeptiert werden.
CDU
Graffiti ist für viele Jugendliche eine wichtige Ausdrucksform. Gleichzeitig ist uns der Schutz vor illegalem Vandalismus sehr wichtig.
Wir treten daher dafür ein, in Zusammenarbeit mit Jugendclubs und Initiativen geeignete Flächen für legale Graffiti-Projekte zu schaffen. Hierzu haben wir gerade einen Antrag in der BVV beschlossen und setzen uns im Bezirksamt mit unserem Stadtrat dafür ein konkret im Umfeld der Minna-Todenhagen-Brücke, legale Flächen für die Öffentlichkeit zu schaffen.
Weitere Flächen im Bezirk wollen wir in einem Netzwerk aus Trägern, Bezirksamt und anderen identifizieren.
Partei Mensch Klima Tierschutz
Graffiti ist eine Form von Kunst, die eine deutlich höhere Anerkennung verdient hat. Es braucht im Bezirk deutlich mehr Flächen, die legal gestaltet werden können.
Hier sollte der Bezirk schauen, welche öffentlichen Flächen dafür zur Verfügung stehen, aber auch einen Wettbewerb ins Leben rufen, bei dem sich Hauseigentümer:innen eine passende Person suchen können, die hier die Gestaltung übernimmt.
Bündnis 90 - Die Grünen
Graffiti ist Jugend- und Stadtkultur und sollte nicht pauschal als Problem behandelt werden.
Mit der neu geschaffenen Skateanlage unter der Minna-Todenhagen-Brücke gibt es bereits einen wichtigen Ort, an dem auch Flächen für Graffiti-Kunst vorhanden sind. Diesen Ansatz wollen wir weiterentwickeln und weitere legale Flächen ermöglichen.
Entscheidend ist, Jugendliche einzubeziehen und ihnen Raum für eigene Gestaltung zu geben. So wird aus Konfliktpotenzial echte Kultur.
SPD
Legale Graffiti-Flächen gibt es in Treptow-Köpenick bereits – und wir wollen weitere schaffen.
Graffiti ist für uns nicht einfach Schmiererei, sondern kann Kunst und Jugendkultur sein. Deshalb wollen wir gemeinsam mit Jugendlichen und der Szene weitere geeignete Wände finden und dauerhaft nutzbar machen. Jugendclubs, Sportanlagen und öffentliche Flächen sollen dabei mitgedacht werden.
Wichtig ist uns: nicht über die Szene reden, sondern mit ihr entscheiden, was gebraucht wird – und legale Flächen auch wirklich erhalten.
Die Linke
Die Linke fordert seit Jahren legale öffentliche Flächen für Graffiti im Bezirk. Dazu stellten wir Anfragen und Anträge.
Aktuell werden Flächen für Graffiti unter der Minna-Todenhagen-Brücke, am zukünftigen Skatepark entwickelt. Dies reicht jedoch nicht aus. Wir fordern weitere öffentlichen Flächen für legale Graffiti-Spots in den Kiezen.
Nach Jahren des Widerstandes hat nun selbst die CDU ein Herz für Graffiti-Kunst entdeckt und einen Antrag gestellt, dem wir natürlich zustimmten.
Volt
Graffiti ist für uns auch Kunst und Jugendkultur. In der Jugendbefragung wünschen sich junge Menschen mehr legale Flächen dafür. Andere Berliner Bezirke zeigen, dass das funktionieren kann.
Deshalb wollen wir gemeinsam mit Jugendlichen geeignete Flächen in Treptow-Köpenick prüfen und eine erste legale Graffiti-Fläche auf den Weg bringen. Einen konkreten Ort versprechen wir erst, wenn geklärt ist, wem die Fläche gehört und ob sie sicher und geeignet ist.
Jugendcafé Müggelheim « Was können wir von unserer Seite aus tun, um die Entstehung eines Jugendcafés in Müggelheim zeitnah umsetzen zu können und was macht ihr dafür? »
SPD
Müggelheim braucht wieder einen festen Jugendort. Mit dem mobilen Jugendangebot auf dem Boot „Käthe“ haben wir bereits einen Anfang gemacht.
Aber ein mobiles Angebot kann einen Jugendclub nicht ersetzen. Deshalb wollen wir gemeinsam mit euch klären: Wie soll ein fester Ort aussehen, was soll dort möglich sein und wann soll er öffnen?
Organisiert euch, sammelt eure Ideen und sagt klar, was ihr braucht. Unser Job ist es, Räume, Träger und Finanzierung zusammenzubringen und das Projekt voranzutreiben.
Volt
Der Wunsch nach einem festen Jugendort in Müggelheim ist nicht neu. Heute gibt es dort das mobile Jugendzentrum Langer See. Ihr könnt eure Wünsche für einen festen Treffpunkt sammeln, Unterstützer:innen gewinnen und sie gebündelt an Bezirk und Politik geben.
Wir unterstützen grundsätzlich einen dauerhaften Jugendort in Müggelheim und wollen klären, was aus früheren Plänen wurde. Gemeinsam mit euch, Jugendamt und möglichen Betreibern wollen wir prüfen, wie eine dauerhafte Lösung umgesetzt werden kann.
Bündnis 90 - Die Grünen
Bleibt dran!
Eure Gespräche mit Bezirkstadträt*innen, Besuche in Ausschüssen und weitere Vernetzungsarbeit zeigen jetzt bereits Wirkung, weil sie Politiker*innen zeigen, dass das Thema bearbeitet werden muss. Fragt weiter nach und sprecht darüber, wenn ihr etwas nicht nachvollziehbar oder falsch findet.
Wir unterstützen euch gerne politisch dabei, fragen selbst nach und prüfen, welche Räume und Fördermöglichkeiten infrage kommen.
Die Linke
Müggelheim ist jwd. Mit dem Jugendschiff „Käthe“ ist es gelungen, zumindest temporär ein Angebot für Jugendliche in Müggelheim bereitzustellen. Das dies nicht ausreicht, zeigen die Forderungen junger Menschen vor Ort.
Im aktuellen bezirklichen Jugendförderplan ist unter Maßnahmen zum Ausbau der Angebote für Jugendliche auch Müggelheim benannt. Jedoch wann es tatsächlich zur Umsetzung kommt???
Eine aktuelle Idee ist es, den ausrangierten Bibliotheksbus für ein Jugendcafè bereitzustellen. Hierzu müssen wir gemeinsam im Jugendhilfeausschuss nachfragen, ggf. einen Antrag stellen.
CDU
Eine Einbindung des Mobilen Jugendzentrums wäre für solch ein Vorhaben sinnvoll.
So könnte – ähnlich wie mit dem Freiraum in Oberschöneweide – ein Ort geschaffen werden, welcher von Jugendlichen für Jugendliche kreiert wurde. Die Ausschreibung hierfür wird vom CDU-geführten Jugendamt in diesem Herbst gestartet.
Freie Demokraten - FDP
Wir unterstützen eure Initiative für ein Jugendcafé in Müggelheim aktiv, gerne befördert durch radikalen Bürokratieabbau und die Digitalisierung von Genehmigungsverfahren im Bezirk.
Von eurer Seite aus könnt ihr den Prozess beschleunigen, indem ihr ein klares Nutzungskonzept erarbeitet, euch mit lokalen Trägern vernetzt und gezielt nach privaten Sponsoren sucht.
Wir machen uns im Haushaltsplan für den Schutz von Jugendmitteln stark. So schaffen wir gemeinsam und zeitnah einen modernen, verlässlichen Treffpunkt.
Partei Mensch Klima Tierschutz
Druck auf die politischen Entscheidungsträger:innen darf nicht nachlassen. Es sollte immer wieder mit den verantwortlichen Stellen das Gespräch gesucht werden.
Eigeninitiative bei der Suche nach passenden Räumen und einem Träger, der die Arbeit vor Ort übernimmt, sind natürlich auch hilfreich. Ein Vor-Ort Termin für neu gewählte Verordnete nach der Wahl wäre auch sehr hilfreich, weil nicht jede Person, die dann Verantwortung trägt, kennt sich in Müggelheim bereits ausreichend aus.
AfD
Die Schließung des selbstverwalteten Mügge-Clubs war ein großer Verlust für Jugendliche in Müggelheim. Nicht zuletzt fehlte zum Schluss die politische Unterstützung im Bezirksamt. Dass die Planungen für ein bezirkliches Jugendangebot im Annweiler Weg aus finanziellen Gründen immer wieder verschoben wurden, ist ein Armutszeugnis für den Bezirk und zeigt die falsche Prioritätensetzung im Land Berlin.
Unabhängig davon stehen wir einem Jugendcafé in Müggelheim nach dem Vorbild des Mügge-Clubs offen gegenüber und würden es bei Bedarf auch politisch unterstützen.
HOODNEWS « Welches Versprechen an junge Menschen hat ihre Partei in der letzten Wahlrunde nicht gehalten, und warum sollten wir Ihnen diesmal glauben? Was ist eine einzige Maßnahme aus ihrem Programm, die uns Jugendlichen in den nächsten 12 Monaten spürbar etwas bringt? »
Freie Demokraten - FDP
In der letzten Wahlperiode konnten wir unsere Versprechen aufgrund unseres Ausscheidens aus dem Abgeordnetenhaus bei der Wiederholungswahl 2023 nicht wie geplant umsetzen, da uns die parlamentarische Machtbasis fehlte.
Wir lehnen Kürzungen im Jugend- und Jugendsozialbereich strikt ab. Eine konkrete Maßnahme, die euch in den nächsten 12 Monaten spürbar hilft, ist die sofortige Entlastung der Jugendclubs von bürokratischen Auflagen bei der Mittelvergabe, wodurch Gelder direkt für längere Öffnungszeiten und modernere Technik frei werden.
AfD
Was wir im letzten Wahlprogramm gefordert hatten, haben wir auch durch konkrete Anfragen und Anträge in den parlamentarischen Prozess im Abgeordnetenhaus und in der Bezirksverordnetenversammlung eingebracht.
Als Oppositionspartei ist es leider nur schwer möglich für unseren Anliegen eine entsprechende Mehrheit zu erhalten.
Da in den nächsten zwölf Monaten die Haushaltsberatungen für 2028/2029 anstehen, werden wir uns für eine grundsätzlich Evaluation und Neuausrichtung der Jugendförderung im Bezirk einsetzen. Bestehende Angebote werden wir dabei grundsätzlich auf den Prüfstand stellen.
Partei Mensch Klima Tierschutz
Als Partei mit 2 Verordneten in der letzten Wahlperiode war es für uns nicht leicht, unsere politischen Vorstellungen umzusetzen.
Eine Maßnahme, für die wir uns konkret einsetzen werden, ist die Stärkung des Kinder- und Jugendparlamentes. Junge Menschen müssen schnellstens besser repräsentiert werden in den politischen Abläufen.
Die Linke
Es ist uns in diesem Jahr nicht gelungen, Kürzungen zu verhindern, gemeinsam müssen wir weiterkämpfen! Die Linke macht keine Versprechungen, die Linke sagt, was ist, setzt sich ein und fordert ein.
Wir bringen Menschen zusammen, vernetzen sie, um gemeinsam mit ihnen für ein friedliches, solidarisches und ökologisches Berlin zu kämpfen. So werden wir uns auch in den nächsten Monaten für den Erhalt und den Ausbau der Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien, entsprechend den bezirklichen Jugend- und Familienförderplänen, an denen wir mitgearbeitet haben, aktiv einsetzen.
Bündnis 90 - Die Grünen
Wir wollen nicht so tun, als hätten wir in der letzten Wahlperiode alles erreicht. Gerade bei der Finanzie- rung sozialer Angebote stoßen Bezirke an Grenzen, wenn das Land nicht ausreichend Mittel bereitstellt.
Für die nächsten zwölf Monate wollen wir Jugendangebote sichern und Planungssicherheit schaffen. Dafür müssen seitens des Bezirks Förderungen transparenter gemacht werden, zusätzliche Mittel eingefordert und Jugendliche stärker in Entscheidungen eingebunden werden.
Volt
Zur letzten BVV-Wahl in Treptow-Köpenick ist Volt nicht angetreten. Ein gebrochenes Bezirksversprechen können wir euch deshalb nicht nennen. Einfach Glauben sollt ihr uns nicht: Messt uns an dem, was wir tun.
In den ersten zwölf Monaten wollen wir beantragen, dass Jugendvorschläge innerhalb einer festen Frist beantwortet und ihre Umsetzung öffentlich nachvollziehbar wird. Den Antrag können wir stellen und für eine Mehrheit kämpfen. Ob er beschlossen wird, entscheidet die BVV.
SPD
Wir wollten Kinder- und Jugendangebote vor Kürzungen schützen. Das haben wir nicht überall geschafft:
Der zuständige CDU-Stadtrat hat gekürzt, und wir konnten das nicht verhindern. Das ärgert uns, und das sagen wir auch so.
Für die nächsten 12 Monate ist unser Ziel deshalb konkret: Jugendfreizeiteinrichtungen so finanzieren, dass Tarifsteigerungen für die Beschäftigten bezahlt werden und nicht bei Angeboten, Öffnungszeiten oder Sachmitteln für Jugendliche gespart werden muss.
Daran könnt ihr uns messen.
CDU
Wir halten grundsätzlich wenig davon, im Wahlkampf Versprechen abzugeben, deren Einhaltung man vor einer Wahl nicht absehen kann.
Parteien sollten klar sagen, wofür sie stehen und was sie erreichen wollen. Die Umsetzung ist dann von den Wahl- ergebnissen und möglichen Koalitionen abhängig. Das bedeutet Kompromiss: keine 100% von jeder Seite.
Eine Maßnahme, welche euch etwas bringen würde, wäre die Nutzbarmachung von ungenutzten Räumen – das kostet wenig und kann schnell realisiert werden. Zusätzlich wäre die Unterstützung durch das BA für die Wahl zum KIJUPA eine spürbare Unterstützung.
Mellowpark Office Crew « Wie wollen Sie Jugendorte vor Kürzungen schützen, so dass Orte wie der Mellowpark auch in Zukunft bestehen bleiben? »
Die Linke
„Unkürzbar“ ist für die Linke Programm!
Die Linke ist seit Jahrzehnten für den Erhalt und den Ausbau der sozialen Infrastruktur aktiv. Wir fordern nicht nur ein, wir entwickeln.
Die vielfältigen Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien sind heute stark, weil sich die Linke mit Euch und mit anderen seit Langem dafür auf vielen Ebenen eingesetzt haben.
Das reicht jedoch nicht, gemeinsam müssen wir die Angebote weiterentwickeln, ausbauen und fordern eine rundum bedarfsgerechte Ausstattung und partizipative Prozesse ein.
SPD
Jugendorte sind für uns kein Luxus, sondern wichtige soziale Infrastruktur.
Beim Mellowpark zeigen wir, was das konkret heißt: Wir bauen eine neue Jugendfreizeiteinrichtung und treiben die weltweit erste CO2-energieneutrale BMX-Halle voran. Junge Menschen planen dabei mit – unter anderem in einem Beteiligungsprojekt mit dem Bundesfamilienministerium.
Genau so wollen wir Jugendpolitik machen: langfristig sichern, gemeinsam mit euch planen, Geld organisieren und am Ende auch wirklich bauen.
Freie Demokraten - FDP
An der kommenden Generation zu sparen ist immer ein falscher Weg, daher werden wir uns wie beim letzten Bezirkshaushaltsplan auch bei dem nachfolgenden Haushaltsberatungen gegen Kürzungen in diesem Bereich wenden.
Wir haben bei Jugendorten im Bezirk viele Leuchttürme wie den Mellowpark, die unbedingt erhalten bleiben müssen.
Partei Mensch Klima Tierschutz
Der Mellowpark selbst hat eine so große Akzeptanz und einen so großen Namen im Bezirk, dass Kürzungen hier undenkbar sind. Er ist einfach unverzichtbar für den Bezirk Treptow - Köpenick.
Grundsätzlich muss die Politik umsteuern, auch im Bezirk. Orte, die für die Teilhabe junger Menschen am gesell- schaftlichen Leben wichtig sind, fördern.
AfD
Der Mellowpark ist als Sportstätte des BMX- und Skate-Sports langfristig gesichert. Mit der Errichtung einer neuen überregionalen Jugendfreizeiteinrichtung ist auch der All Club von All Eins e.V. geschützt.
Inwieweit eine Förderung durch Bezirk und Land fortgesetzt werden kann, hängt davon ab, ob die Arbeit dem vereinbarten Zweck entspricht.
Wir werden die Förderung auf neutrale, sport- und freizeitorientierte Angebote konzentrieren. Skate- und Sportanlagen gehören zu unseren Prioritäten. So bleiben Orte der Begegnung und für gemeinsamen Freizeitspaß für alle Jugendlichen erhalten.
CDU
Wir setzen uns in den Haushaltsverhandlungen kontinuierlich dafür ein, die Grundfinanzierung zu sichern. Beim Mellowpark sind wir z.B. neue Wege gegangen und haben auf Landesebene dafür gesorgt, dass hier auch eine Stelle für die sportorientierte Jugendarbeit gesichert ist.
Außerdem wollen wir zügig vorzeitig den Vertrag mit dem Mellowpark verlängern. Auch das ABC wurde über Landesmittel finanziert. Um dauerhaft eine gute Grundstruktur aufrechtzuerhalten, müssen vor allem Landes- und Bezirksebene noch besser miteinander zusammenarbeiten und mutig genug sein, auch mal neue Wege zu gehen.
Volt
Jugendorte wie der Mellowpark brauchen Sicherheit beim Geld, beim Personal und bei ihrem Standort. Beim Mellowpark gibt es bereits Pläne für einen langfristigen Nutzungsvertrag. Wir setzen uns dafür ein, dass Neubau, Finanzierung und Vertrag wirklich umgesetzt werden und haken öffentlich nach, wenn es Probleme gibt.
Grundsätzlich wollen wir Jugendorte so finanzieren, dass sie länger planen können und nicht jedes Jahr um ihre Zukunft bangen müssen.
Bündnis 90 - Die Grünen
Jugendorte sind keine freiwillige Luxusleistung, sondern wichtige soziale Infrastruktur. Wir wollen ihre Finanzierung langfristig absichern und verhindern, dass Jugend, Kultur und Soziales gegeneinander ausgespielt werden.
Gerade Orte wie der Mellowpark zeigen, wie wichtig selbstorganisierte Jugendkultur für den Bezirk ist.
Umso mehr freuen wir uns, dass das Jugendzentrum 2.0 unter erheblichen Einsatzes der Bündnisgrünen Fraktion im Bezirk sowie unserer grünen Stadträtin Dr. Claudia Leistner ausfinanziert und in Umsetzung ist. Wir wollen solche Orte nicht nur erhalten, sondern gemeinsam mit Jugendlichen weiterentwickeln.
Mellowparktikum « Was tun Sie eigentlich dafür, dass Familien in Treptow-Köpenick mehr Unterstützung bekommen? »
Bündnis 90 - Die Grünen
Familien brauchen Unterstützung, die unkompliziert erreichbar ist. Wir wollen deshalb Familienservicebüros und mobile Beratungsangebote stärken, damit Hilfe bei Kita, Schule, Elterngeld, Gesundheit oder anderen Fragen leichter zugänglich ist.
Gleichzeitig müssen Jugendamt und Hilfen zur Erziehung ausreichend finanziert und personell ausgestattet sein. Familien dürfen nicht erst dann Unterstützung bekommen, wenn eine Situation eskaliert. Dafür wollen wir präventive Angebote, wie die Familienzentren, und eine starke soziale Infrastruktur im Bezirk sichern.
Die Linke
Die Linke setzt sich für die Stärkung von Familien in ihrer Vielfalt ein. Insbesondere Alleinerziehende und Familien mit besonderen Bedarfen benötigen Beratungs- und Unterstützungsangebote.
Wir setzen uns für die Umsetzung des Berliner Fami- lienfördergesetzes im Bezirk ein! Dieses umfasst den Erhalt und Ausbau niedrigschwelliger und partizipativer Angebote, eine gute Vernetzung von Jugendhilfe, Gesundheitswesen und Bildungseinrichtungen sowie eine gezielte Unterstützung in belasteten Lebenslagen.
Die vielfältigen Angebote müssen barrierefrei, kultursensibel und inklusiv ausgestaltet sein.
Volt
Familien brauchen keine Hilfe nur auf dem Papier, sondern Unterstützung, die schnell erreichbar ist. In Treptow-Köpenick gibt es viele Angebote, doch fehlendes Personal führte zuletzt auch zu längeren Wartezeiten.
Wir wollen bestehende Beratung und Familienhilfe zuverlässig machen, Personalengpässe abbauen und frühe Unterstützung ausbauen.
Unser Ziel: Familien sollen wissen, wo sie Hilfe bekommen, und sie bekommen, bevor aus kleinen Problemen große werden.
Partei Mensch Klima Tierschutz
Wir setzen auf Unterstützung, die Menschen wirklich im Alltag erreicht. Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen bauen wir aus, Familienzentren und passende Beratungsangebote sichern wir dauerhaft im Bezirk, Spielplätze gestalten wir barrierefrei und mit ausreichend Schatten und Schutz vor Hitze.
SPD
Familien brauchen Hilfe, bevor aus einem kleinen Problem eine große Krise wird.
Deshalb stärken wir Familienzentren, Beratung, Frühe Hilfen und Angebote direkt im Kiez. Besonders wichtig ist uns Prävention: Das Flexibudget der Jugendämter haben wir auf eine Million Euro pro Bezirk erhöht. Da- mit kann früher und unkomplizierter geholfen werden.
Unser Ziel ist: weniger Papierkram, mehr Hilfe aus einer Hand und Unterstützung dort, wo Familien sie wirklich brauchen – unabhängig vom Geldbeutel.
Freie Demokraten - FDP
Wir wollen das Treptow-Köpenick das zertifizierte Siegel „Familienfreundliche Kommune“ erlangt. Dafür bauen wir gezielt die Bürokratie im Bezirksamt ab: Anträge für Hilfen oder Kita-Gutscheine müssen schnell und rein digital ablaufen.
Wir garantieren verlässliche Kita-Plätze und modernisieren marode Schulen sowie Spielplätze für beste Bildung und Freizeit direkt vor Ort. Durch beschleunigten Wohnungsbau schaffen wir dringend benötigten, bezahlbaren Raum für Familien.
Zudem setzen wir auf eine sichere Verkehrspolitik, die alle Wege im Alltag erleichtert.
CDU
Familien brauchen schnelle und verlässliche Unterstützung vor Ort. Deshalb haben wir das FamilienServiceBüro eingeführt und stärken die Frühen Hilfen.
Im Bezirksamt haben wir zudem die Familienprojekte „Sonnenkinder“ und „Keplerklub“ in Schöneweide vor dem Aus bewahrt, obwohl beide durch den Verlust ihrer Räume gefährdet waren.
Die Stadtteilmütter wollen wir möglichst erhalten und die Angebote für begleitete Umgänge weiter ausbauen. So unterstützen wir Familien frühzeitig und direkt im Kiez.
AfD
Mit dem Familienservicebüro wurde in dieser Legislatur eine zentrale Anlaufstelle für Familien im Bezirk geschaffen, was wir begrüßen.
Trotzdem können und wollen wir Familien besser unterstützen, z.B. mit Erleichterungen für Mehrkindfamilien beim Besuch von Museen und Kultur, eine zentrale Anlaufstelle für werdende Mütter, die Abschaffung der Bedarfsprüfung für den Hort und die personelle Stärkung des Jugendamts.
Ein zentraler Baustein ist aber auch unser Einheimischenmodell für bezahlbaren Wohnraum mit Vorrang für Berliner Familien und systemrelevante Berufe beim Zugang zu landeseigenen Wohnungen.
HINWEIS: Die Antworten der Parteien wurden von diesen selbst verfasst und spiegeln nicht die Meinung des Herausgebers wider.
Wahl-O-Mat als Entscheidungshilfe
Alle 17 Parteien, die zur Wahl am 20. September 2026 antreten, haben die Wahl-O-Mat-Thesen beantwortet.
Das Online-Informationsangebot Wahl-O-Mat für die Berlin-Wahl am 20.September ist online. Nun können alle Wählerinnen und Wähler das interaktive Tool der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) und Berliner Landeszentrale für politische Bildung nutzen, um ihre politische Haltung mit den Programmen aller 17 Parteien zu vergleichen, die mit einer Bezirks- oder Landesliste zur Abgeordnetenhauswahl antreten.
Der Wahl-O-Mat ist keine Wahlempfehlung, sondern ein Informationsangebot über Wahlen und Politik.
Das Angebot ermöglicht es, anhand von 38 Thesen die eigenen politischen Positionen mit denen der Parteien abzugleichen. Der Wahl-O-Mat formuliert politische Thesen, denen zugestimmt oder nicht zugestimmt werden kann oder zu denen sich Menschen neutral verhalten. Einzelne Thesen können auch übersprungen und gewichtet werden.
Für das Tool hat ein Redaktionsteam aus Jungwählerinnen und Jungwählern sowie Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft und Bildung sowie Verantwortlichen der Bundes- und Landeszentrale für politische Bildung 38 Thesen erarbeitet. Dabei flossen unter anderem programmatische Aussagen und Wahlprogramme der Parteien ein. Die so entstandene Auswahl soll die wichtigsten politischen Fragestellungen zur Berlin-Wahl widerspiegeln.
Die Antworten der Parteien, die im Wahl-O-Mat am Ende ausgegeben werden, kommen von den Parteien selbst. Ein besonderes Merkmal des Wahl-O-Mat ist, dass die Parteien zu jeder Antwort eine kurze Begründung abgeben. Dadurch können Nutzerinnen und Nutzer nachvollziehen, warum eine Partei zu einer bestimmten These so oder so geantwortet hat. Das soll zu mehr Transparenz führen und dabei helfen, die politischen Positionen der Parteien besser zu verstehen.